Kein Verständnis für Angriffe auf Südtirol-Autonomie und Drohungen
"Wir müssen zusammenstehen, um die Einkommen und Arbeitsplätze unserer Familien abzusichern. Stattdessen aber droht der PDL mit einer Untersuchungskommission gegen die Südtirol-Autonomie und der PD erklärt, dass er eine Koalition ausschließt, falls die SVP in Sachen Immersion nicht nachgibt. Zugleich tut die deutsche Opposition alles, damit der Zusammenhalt aufgegeben wird und die SVP die Mehrheit verliert. Jetzt ist aber nicht die Zeit, Sprüche zu klopfen, Forderungen zu stellen oder Drohungen auszusprechen, sondern wir müssen voll auf Dialog, Vernunft und Zusammenhalt setzen. Es geht um die Zukunft unserer Familien und unseres Landes." Dies erklärt SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle.
Der SVP-Obmann zeigt sich nach dem Treffen des Landeshauptmannes mit den Südtiroler Banken und vor den weiteren Treffen Luis Durnwalders mit den Rentenfonds sowie mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen zuversichtlich: "Ich denke, dass es unser Landeshauptmann richten kann und wird. Luis Durnwalder besitzt die Erfahrung, die Kraft sowie die moralische und politische Autorität, um alle dazu zu bringen, verantwortungsvoll und absolut im Interesse der Südtiroler Gemeinschaft zu handeln. Niemand darf ausscheren und niemand darf Eigeninteressen voranstellen. Die aufgrund der Weltwirtschaftslage drohende Krise können wir nur gemeinsam meistern."
Elmar Pichler Rolle zeigt kein Verständnis für die Aussagen von PDL und PD: "Gut und Recht, dass wir im Wahlkampf sind. Aber das letzte, was wir brauchen, sind Untersuchungskommissionen gegen die Südtirol-Autonomie oder kategorische Forderungen ohne Dialogbereitschaft. Es geht jetzt darum, die Einkommen und Arbeitsplätze zu sichern. Wir müssen richtigerweise auf unsere Südtiroler Betriebe achten und dafür sorgen, dass unser kleines Land - dank der Autonomie - eine Ausnahme bleibt und unsere Wirtschaft weiter wachsen kann. Dadurch gewinnen wir die nötige Kraft, um die Arbeitsplätze und somit die Familieneinkommen zu sichern. Die gesamte Südtiroler Volkspartei - alle Richtungen und Organisationen auf allen Ebenen - werden alles daran setzen, um dies zu erreichen. Wir können nur mit starkem Zusammenhalt diese schwierige Situation meistern."








